EUGEN SUCHOŇ1908 — 1993

Liederzyklus · 1932

Nox et solitudo

Nacht, Einsamkeit und die Nähe der menschlichen Stimme.

Das Werk kennenlernen
Originalumschlag von Eugen Suchoňs Nox et solitudo, op. 4
Nox et solitudo · Originalumschlag

WENN POESIE ZU MUSIK WIRD

Eine große Welt in einer leisen Geste.

Fünf Lieder nach Gedichten von Ivan Krasko zeigen eine intime Seite von Suchoňs Schaffen. Der lateinische Titel verweist auf Nacht und Einsamkeit: einen Raum für die konzentrierte Begegnung von Wort, Stimme und Musik.

Der Zyklus entstand 1932. Es gibt ihn für Mezzosopran und Klavier sowie in einer Fassung mit Orchester. Die unterschiedliche Begleitung eröffnet zwei klangliche Perspektiven auf dieselbe poetische Welt.

Wer Suchoň vor allem als Opernkomponisten kennt, findet hier einen anderen Zugang. In wenigen Minuten lässt sich erleben, wie Musik auf Worte reagiert und wie schon eine kurze Phrase starke Gefühle tragen kann.

EINE EINLADUNG ZUM ERSTEN HÖREN

Worauf Sie hören können

  • Achten Sie auf den Sprachrhythmus und darauf, wie die Stimme ihn in Gesang verwandelt.
  • Hören Sie auch die Begleitung für sich: Was sagt sie über das Gedicht hinaus aus?
  • Hören Sie die fünf Lieder als Ganzes, in dem jede Stimmung Spuren in der nächsten hinterlässt.