EINE GESCHICHTE VON SCHULD UND VERGEBUNG
Ein Drama, das sich auch in uns abspielt.
Am Anfang steht ein Verbrechen. Seine Folgen reichen weit über die Tat hinaus: in menschliche Beziehungen, ins Schweigen und ins Gewissen. Krútňava bringt eine Welt auf die Opernbühne, in der persönliche Tragik auf die Frage nach Vergebung trifft.
Suchoňs erste Oper entstand nach Milo Urbans Novelle Za vyšným mlynom. Er arbeitete in den 1940er Jahren daran; die Uraufführung am 10. Dezember 1949 im Slowakischen Nationaltheater wurde zu einem Meilenstein der slowakischen Oper.
Ihre Bühnengeschichte war von Eingriffen und Überarbeitungen geprägt. Bei einer Inszenierung ist daher auch entscheidend, welche Fassung gezeigt wird. Hinter den verschiedenen Gestalten des Werks bleibt eine drängende menschliche Frage: Wie geht ein Mensch mit seiner eigenen Schuld um?
EINE EINLADUNG ZUM ERSTEN HÖREN
Worauf Sie hören können
- Achten Sie darauf, wie das Orchester die Atmosphäre verändert, selbst wenn die Figuren schweigen.
- Verfolgen Sie die Spannung zwischen der öffentlichen Welt des Dorfes und dem Innenleben des Einzelnen.
- Lassen Sie den Schluss auf sich wirken: Wie verändert sich Ihr Blick auf Schuld und Vergebung?
